Montag, 19. April 2010

Vulkan-Eruption: Alles Asche, wenn der Fuji ausbricht

Es ist eine globalisierte Welt: Die Naturgewalten in Island treffen auch Japan hart. Langsam werden die aus Europa importierten weißen Rosen knapp, die so unentbehrlich für Hochzeiten sind. 


Aber mal ein bisschen mehr im Ernst: Nach dem isländischen Beispiel sollte der Welt angst und bange vor einem Vulkanausbruch in Japan werden. Ich hoffe bete jedenfalls seit Jahren, dass ich keinen Ausbruch des Fuji erleben werde. 


Japans Nationalberg sieht zwar malerisch am Horizont aus, aber sollte er mal Feuer spucken, dürfte sein Ascheregen noch weit größeren wirtschaftlichen Fall-out nach sich ziehen als die Flugverbote in Europa. Tagelanger Stein- und Ascheregen auf den Großraum Tokio mit seinen 36 Millionen Einwohnern droht jedenfalls ähnlich große Schäden zu verursachen wie ein Megabeben. 


Der nationale und internationale Flugverkehr bräche für Tage, wenn nicht Wochen zusammen, doch ebenso der Bahn- und Autoverkehr auf den Lebensadern des Landes, und damit die Versorgung der Metropole. Die Asche dürfte auch die Basisstationen des Mobiltelefonnetzes außer Gefecht setzen. Und wer weiss, was mit der Strom- und Wasserversorgung passieren würde. Wenigstens blieben die meisten Häuser stehen.

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