Donnerstag, 18. August 2011

Straßenszenen: Tokio, die Stadt der Sonnenschirme - overprocessed

Sommer in Tokio ist ein Höhepunkt für die Schirmindustrie. Wie wohl nirgendwo sonst auf der Welt kaufen sich vor allem Japanerinnen Sonnenschirme, aber nicht nur sie. Hin und wieder sieht man auch Männer mit ihnen:
Der Sonnenschirm ist dabei nicht nur ein transportabler Schatten, sondern auch ein Schutzschirm gegen UV-Strahlung.


Manchmal kann es eng werden wie hier vor einer Straßenkarte. Den modischen Bedürfnissen sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Wer weiß, mit zunehmender Klimaerwärmung wird sich diese Mode vielleicht weltweit ausdehnen. Aber wie gesagt, noch ist diese Modeerscheinung zu vielleicht 99 Prozent auf Frauen begrenzt.

Ebenfalls immer wieder gern genutzt: ein breitkrempiger Sonnenhut.
Schwarz ist eine beliebte Farbe der Schirme. Einige sind allerdings auch mit reflektierenden Folien überzogen.
Alte Frauen verzichten schon mal auf den Sonnenschutz. Jüngere versuchen allerdings, ihre Haut so gut es geht vor Sonnenlicht und damit Alterung zu schützen. 
Und zum Abschluss eine der typischen Regenschirmsammlungen vor den Appartments.
Ein Großteil dieser Schirme sind billige Vinylschirme, die man sich bei Regen in dem Conbini kaufen kann. Als Sonnenschirme sind sie allerdings ungeeignet, weil durchsichtig.

Kommentare:

  1. *seufz* denke schon wieder an den August letzten Jahres zurück :-(
    Die Vermeidung von Sonne und Bräunung ist in Taiwan, glaube ich, noch weiter verbreitet. Dort habe ich 2009 auch 38°C Frauen in Totalvermummung gesehen. Dort ist es übrigens auch bei älteren Frauen nicht ungewöhnlich mit breitem Hut, langärmig und Gesichtsschutz auf einem Roller zu fahren :-)

    AntwortenLöschen
  2. Hier gibt es auch die unterschiedlichsten Schutzmaßnahmen, von Sonnenhüten, über dünne Joppen mit langen Ärmeln oder Handschuhe, die fast bis zu Achsel reichen. Viele dieser textilen Schutzmaßnahmen werden mit einer Angabe über den Grad der UV-Licht-Senkung angeboten.
    Richtig stark eingehüllt sind Feld- und Straßenarbeiter. Frage mich, wie die den Sommer ohne Hitzschlag überleben.

    AntwortenLöschen