Freitag, 21. Mai 2010

Tech-Blog: Das Roboter-Manifest

Auf Technology Review blicke ich am heutigen Freitag einmal in die Zukunft der Robotik. 
Den letzten Anstoß dazu, wenigstens einmal im Leben Orakel zu spielen, gab mir kürzlich das folgende knuffige Wesen: Der RoboTeddy von Fujitsu.
Das erste Mal traf ich ihn schon vor über einem Monat. Doch zum Glück habe ich damals nicht über die Begnung geschrieben, ansonsten hätte ich kaum über die bahnbrechende Weiterentwicklung des mit Hightech vollgestopften Plüschtieres berichten können, die im folgenden Video zu bewundern ist: Zwei Teddys turnen synchron Bewegungsübungen für Senioren vor.

Und gleich noch einmal klicken, zum Mitturnen.
Mal ehrlich, sind die Bären nicht süß?

Kommentare:

  1. Ob die "süß" sind, ist dabei nicht unbedingt der Hauptfaktor. Es gibt ja interessante Projekte mit Robotern in Tiergestalt, die bei der Betreuung Demenzkranker helfen. So wurde z.B. eine sprechende Robo-Katze, die an die Einnahme von Medikamenten erinnert, von den Patienten sehr schnell akzeptiert, während eine einfache Lautsprecheransage keinen Erfolg hatte. Ich finde das ziemlich faszinierend.

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  2. Richtig, aber das ist den Erstbetrachtern meist egal. Die Gretchenfrage ist, ob nach dem Süüüüss noch mehr kommt, die Geräte dauerhaft funktionieren oder schnell langweilig werden. Seit dem ich vor sieben oder acht Jahren eine Geschichte über die Roboterrobbe Paro gemacht habe und das Wesen im Krankenhaus in Aktion gesehen habe, bin ich von der Zukunft der Roboter überzeugt. Damals fand ich eine der Hauptängste wiederlegt, nämlich die, dass die Mensch-Maschine-Kommunikation die Mensch-Mensch-Kommunikation ersetzen wird. Das Gegenteil war der Fall. Solange der Roboter nicht da war, langweilten sich die Alten im Altenpflegeheim. Kaum war er da, belebten sich nicht nur ihre Gesichter, sondern sie fingen an, sich über das Wesen, ihre Gefühle und Geschichte auszutauschen.
    Bei Fujitsus Teddy kann ich mir das ebenfalls sehr gut vorstellen. Und ja, das faszinierende ist, dass die Menschen Befehlen der Maschinen eher folgen als denen von Mitmenschen.

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