Alles wird "smart". Es gibt "smarte" Handys (Smart phones), "smarte" Stromnetze (smart grid). Kühlschränke erlernen von selbst den Lebensrhytmus des jeweiligen Haushalts, in dem sie Dienst tun, und passen die Kühlleistung Strom sparend an. Nun spendieren die Hersteller sogar Fahrstühlen mehr Intelligenz. Mitsubishi Electric hat ein neues Fahrstuhlsystem entwickelt, dass durch den Einsatz eines "smarten" Kontrollsystems den Energiekonsum um zehn Prozent senken soll. So soll die Technik funktionieren: Normale Fahrstuhlsysteme seien so eingestellt, dass sie die Verkürzung der Wartezeit und nicht die Senkung des Energieverbrauchs als Priorität setzen. Mitsubishi Electrics' System hingegen wählt selbst die Balance zwischen den zwei Zielen, abhängig von der Beladung, dem Standort des Lifts und vor allem der Tageszeit. Das System soll sogar die Stoßzeiten vorhersagen können. So würde am Morgen, zum Mittagessen und am Abend vor allem die Wartezeit möglichst kurz gehalten. In den Nebenzeiten hätte Energiesparen Vorrang und nicht der Mensch. Der muss dann laut Mitsubishi ein bis zwei Sekunden länger vor dem Lift ausharren.
Damit gleicht der Fahrstuhl immer mehr einem Roboter: Einige Lifte in Japan sprechen schon, nun lernen sie auch das Denken.
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Freitag, 15. Januar 2010
Wenn der Fahrstuhl denken lernt
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Dienstag, 12. Januar 2010
Bügeleisen mit Doppelbug
Jahrzehntelang überlebte das Bügeleisen alle technischen Moden und Revolutionen in unveränderter Form - mit spitzem Bug und plattem Heck. Kein Hersteller kam anscheinend auf die Idee, am Aussehen etwas zu ändern. Warum eigentlich, haben sich offenbar japanische Entwickler gesagt und ein Gerät mit rugbyballförmiger Plettfläche entwickelt, die an beiden Enden spitz zuläuft.
Das schnurlose Stück von der Firma Panasonic (Typenbezeichnung NI WL 600) soll in Japan am 10. Februar auf den Markt kommen. Panasonics Behauptung zufolge ist es nicht nur das erste dieser Eisen dieser Art. Es soll sich auch nicht um ein reines Gimmick handeln, sondern das Bügeln dank Doppelbug und 80 Prozent größerer Dampffläche im Falle eines Hemdes 20 Prozent verkürzen.
Außerdem erklärt der Hersteller, dass der Schwerpunkt mit dem neuen Gerät genau in der Mitte liegt und damit die Bewegung erleichtern soll. Hm, ich weiß nicht. Vielleicht haben sich die Entwickler bei dieser Aussage einfach zu sehr vom Rennsport verleiten lassen. Bei Ralleywagen verspricht der Mittelmotor wirklich ein besseres Handling und besonders eine bessere Kurvenlage. Ob das auch für Bügeleisen zutrifft, werde ich demnächst ausprobieren und berichten.
Das schnurlose Stück von der Firma Panasonic (Typenbezeichnung NI WL 600) soll in Japan am 10. Februar auf den Markt kommen. Panasonics Behauptung zufolge ist es nicht nur das erste dieser Eisen dieser Art. Es soll sich auch nicht um ein reines Gimmick handeln, sondern das Bügeln dank Doppelbug und 80 Prozent größerer Dampffläche im Falle eines Hemdes 20 Prozent verkürzen.
Außerdem erklärt der Hersteller, dass der Schwerpunkt mit dem neuen Gerät genau in der Mitte liegt und damit die Bewegung erleichtern soll. Hm, ich weiß nicht. Vielleicht haben sich die Entwickler bei dieser Aussage einfach zu sehr vom Rennsport verleiten lassen. Bei Ralleywagen verspricht der Mittelmotor wirklich ein besseres Handling und besonders eine bessere Kurvenlage. Ob das auch für Bügeleisen zutrifft, werde ich demnächst ausprobieren und berichten.
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Mittwoch, 2. September 2009
Der lernende Kühlschrank
Durch Sensoren in den Flügeltüren der Kühltürme (400 Liter+) erkennt das Gerät, wann seine Türen geöffnet werden. Mit der Zeit legt er ein Aktivitätsprofil an und lernt so, wann die Haushaltsmitglieder Frühstücken oder zu Abend essen. Links ist das Profil eines Haushalts mit zwei Berufstätigen dargestellt, in der Mitte das einer Großfamilie und rechts das einer Kleinfamilie.

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Ziel der Übung ist nicht, unser Leben bequemer zu machen, sondern Strom zu sparen. In den inaktiven Zeiten schaltet die Kühlung in einen Sparmodus, anstatt weiter zu bollern. Auf diese Weise soll der Stromverbrauch im Sommer um rund 12 Prozent und im Winter um 15 Prozent sinken. Die rote Linie soll die Verbrauchskurve eines normalen, die grüne des Eco Navi-Kühlschranks darstellen.
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Und hier ist noch ein smarter Staubsauger. Er erschnüffelt, ob er eine besonders verschmutzte Stelle vor sich hat und daher stärker saugen muss. Dazu misst er mit einem Infrarotsensor im Rüsselstutzen die Partikeldichte der Saugluft.
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