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Mittwoch, 15. Oktober 2014

The Secret Charms of Korean Motels

"Seoul, the soul of Asia" prides the Korean capital itself. While I feel that this is a slight exaggeration, the city certainly is a fascinating global metropolis on par with other urban highlights of this world and in this region. Unfortunately it is not exactly cheap anymore. 


Vegetable is almost as expensive as in Tokyo. And even for drinks in the convenience stores I pay the same price or even more than in the country I currently call home. Luckily for budget tourists or business visitors there is a way to save some money on accomodation: the so called motels. 


These are cheap, simple hotels, often located in entertainment or business districts. I currently pay around 70 Dollar for a double, including a big flat TV with surround sound system, two computers, free high speed wifi and a nice big bath tub in the middle of the room in the middle of the city, in Jongno just at the southern end of the famous Insadong.


The room fee is excluding breakfast, but including a great experience: the real purpose of motels in Korea. One feature of my room betrays this purpose: Three walls are covered with more or less fancy mirrors (luckily not the ceiling, that would just be a bit to much). Motels double as love nest for young unmarried couples or middle aged married men or women with their mistresses or misters (my guess mostly the former). Other motels in the neighbor advertise other fancy designs. 




On the other hand I feel that I am getting a bit short changed in this establissement. Last time in another motel they also offered a little sanitary survival kit, including shaver, fresh pants and a condom. But this was outside of Seoul. Maybe there they have to try harder to satisfy their clientel. Or maybe the motels in Seoul are run over by foreigners like me that are looking not looking out to enjoy company, but to spend less on rooms and more on the delicious Korean food or shopping.


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Freitag, 30. März 2012

Von grüner Atomkraft und anderen Dingen - Impressionen aus Seoul

Je öfter ich nach Seoul fahre, desto besser gefällt mir die Stadt. Die vergangene Woche war ich dort, um vom Nuclear Security Summit zu berichten.

Der südkoreanische Stromkonzern Kepco hatte das Motto der Veranstalter treffend auf den Punkt gebracht - mit Blümchen, Marienkäfern und hingetuschten Atomkraftwerken. Atomkraft ist umweltfreundlichst! Basta. Auf dem Gipfel diskutierten die Staatschef dann gegen die Gefahren an, terroristische Anschläge auf AKWs oder mit Atombomben.


Den Sonnabend habe ich genutzt, 15 Kilometer zu Fuß durch die Stadt zu laufen.

Eine meiner Lieblingsstrecken ist der der Fuß- und Radwanderweg, der sich an beiden Seiten des Han-Flusses entlang zieht. Seoul versucht wirklich, eine grüne Stadt zu werden. Noch stören zwar die Hochstraßen. Aber die Planer würden die gerne unter die Straße bringen, so dass man von den Wohnhochhäusern auf der anderen Straßenseite direkten Zugang auf die Promenade hat.

Ein Kontrastprogramm zum Hightech- und Design-Image der südkoreanischen Hauptstadt habe ich in den Gassen westlich vom Bahnhof Seoul gefunden.

Die Häuser, sagen wir es mal so, sind sehr schlicht gewesen.


So sieht es natürlich nicht überall in Seoul aus. Aber da, wo ich gelaufen bin, schon. Man beacht die Kirche im Hintergrund. Südkorea ist sehr christlich.


Aus Übermut habe ich mich entschlossen, die Gassen zu verlassen und eine enge Treppe hinabzusteigen.

Dort wurde es dann noch schlichter.

Ein Blick in eine "Seitengasse", sozusagen der Vorhof zum vorigen Haus.


Diese ärmlichen Lebensverhältnisse sind aber keineswegs nur in Südkorea zu finden. China hatte sie früher auch (als ich vor 20 Jahren bei einem Freund in Beijing in einem Haus im Hutong übernachtet habe, war die Toilette etwa 200 Meter weit entfernt).

Aber auch in Japan gibt es Häuser (wenn auch im abnehmenden Maße), die in einem Slum in Rio de Janeiro nicht unbedingt auffallen würden. Dies ist allerdings noch Seoul.


Interessant sind auch die kleinen Märkte. Er liegt in einer normaleren Wohngegend. Die Häuser sind auch recht betagt und stammen aus der Aufbauzeit, in der Südkorea noch sehr arm war. Aber es nichts verglichen mit dem vorigen Viertel.


Zum Abschluss noch eine Straßenszene vom Bahnhof Sinchon, wo ich gewohnt habe.